19. Juli 2021

Aktuelle Informationen zu Störungen infolge des Unwetters vom 14. Juli 2021

Stand: 15.10.2021, 16:40 Uhr

Das Unwetter vom 14. Juli 2021 hat auch an unserer Netzinfrastruktur in der gesamten Region erhebliche Schäden verursacht. Viele Anschlüsse konnten mittlerweile schon wieder in Betrieb genommen werden.

Bei Anschlüssen, bei denen die VDSL-Kupferleitung (letzte Meile) beschädigt ist, sind wir auf die Entstörung durch die Deutsche Telekom angeweisen. Nach wie vor sind davon mehrere Tausend Anschlüsse betroffen. Aufgrund der großen Menge muss im Einzelfall noch mit einer mehrwöchigen Entstörungszeit gerechnet werden. Alle Störungen sind an die Deutsche Telekom weitergeleitet und werden im Rahmen der verfügbaren Kapazitäten schnellstmöglich abgearbeitet.

Dass scheinbar intakte Leitungen nicht funktionieren, liegt daran, dass teilweise die Kupferkabel durchnässt sind und diese durch die Deutsche Telekom instandgesetzt werden müssen. Wir können uns vorstellen, dass die Arbeiten je nach Aufwand noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen können. Unter Umständen muss bis zur Instandsetzung mit verminderter Bandbreite gerechnet werden.

Wichtiger Hinweis:

Da die Instandsetzungsarbeiten in den betroffenen Gebieten weiterhin auf Hochtouren laufen, kann es auch bei bereits wieder funktionierenden Anschlüssen zu kurzen oder längeren Ausfällen kommen (etwa durch erforderliche Umschaltungen oder durch Arbeiten der Deutschen Telekom an der Wiederherstellung der Kupferleitungen).

Wir bitten um Verständnis, dass wir diese Arbeiten in der Regel vorher nicht ankündigen können.

 

VG Altenahr - Für unsere Kunden in Mayschoß und Rech:

15.10.2021 - Leider müssen wir Ihnen heute mitteilen, dass bn:t seine durch die Flut
zerstörten Netze in Rech und Mayschoß nicht wieder in Betrieb nehmen wird. Ab KW42
werden wir alle Kundenverträge unsererseits rückwirkend zum 15.07.2021 kündigen.
Lastschriften wurden bereits seit der Flut nicht mehr durchgeführt.

Maßgeblich für unsere Entscheidung war die Mitteilung der Deutschen Telekom, dass für
einen VDSL-Betrieb erforderliche Kupfernetz („Letzte Meile") nicht wieder instand zu setzen,
sondern stattdessen sehr zeitnah mit dem Aufbau eines Glasfasernetzes in beiden Orten zu
beginnen. Damit ist uns die Geschäftsgrundlage für den Betrieb eines VDSL-Netzes
entzogen.

Uns ist bewusst, dass es noch vereinzelt möglich wäre, einige wenige Anschlüsse in Betrieb
zu nehmen, was jedoch aufgrund der hohen Instandsetzungskosten für nur sehr wenige
Teilnehmer nicht zu rechtfertigen ist.

Wir bedauern sehr unser mit viel Freude eingebrachtes Engagement in beiden Orten durch
diese Naturkatastrophe beenden zu müssen, sehen aber letztendlich unter Abwägung aller
Fakten leider keine andere Option.

Unseren ehemaligen Kunden danken wir für das Vertrauen und wünschen weiterhin viel
Kraft bei der Bewältigung der Krise!

 

Service-Hotline

Sie benötigen Hilfe? Rufen Sie uns an: 01806 / 228 123*

*(20 ct./Anruf aus dem deutschen Festnetz, bis zu 60 ct./Anruf aus den Mobilfunknetzen)

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